Der TSV 1860 nimmt das DFB-Urteil an
Im Auswärtsspiel beim VfR Aalen (1:1) am Freitag, 30. November 2012, traf der Stürmer seinen Gegenspieler Marcel Reichwein bei einem Zweikampf im Strafraum unabsichtlich mit dem Ellenbogen im Gesicht. Schiedsrichter Tobias Stieler übersah diese Szene.

Dennoch nahm der DFB-Kontrollausschuss auf Basis der TV-Bilder nachträglich ein Ermittlungsverfahren auf, befragte den Schiedsrichter, die beiden beteiligten Spieler und wertete den Mitschnitt aus. Obwohl Marcel Reichwein Benny Lauth weder Absicht unterstellte noch Verletzungen davon getragen hat, legte der DFB dem 31-jährigen Angreifer „eine Tätlichkeit gegen den Gegner in der Form des krass sportwidrigen Verhaltens“ zur Last und urteilte dementsprechend.

Benny Lauth, der als fairer Spieler bekannt ist und sich in den letzten Jahren nichts zu Schulden kommen ließ, fehlt den Löwen damit in den beiden letzten Ligaspielen vor der Winterpause beim SSV Jahn Regensburg und gegen Dynamo Dresden sowie im ersten Heimspiel im neuen Jahr gegen den 1. FC Kaiserslautern und beim Gastspiel in Duisburg.

Der TSV 1860 hat dem Urteil zugestimmt, das somit rechtskräftig ist.