VON OLIVER GRISS UND BERND FEIL (MIS-FOTO)

Nein, zweifelsfrei war das kein einfacher Start für Michael Scharold als 1860-Geschäftsführer. Er wurde von Vereinsseite mit der umstrittenen 50+1-Regel durchgeboxt. Kurz danach kam durch den “kicker” auf, dass er am sogenannten “schwarzen Freitag” den Löwen ein dubioses Geschäft anbot: Scharold wollte eine Million Euro für die fehlende Lizenz besorgen - im Gegenzug hätte der Verein 300.000 Euro Zinsen an eine private Person zahlen müssen. Angeblich soll dies einer der Gründe gewesen sein, warum ihn Hasan Ismaik als Geschäftsführer abgelehnt hat.

Heute um 11 Uhr hat Scharold zur Pressekonferenz in den dritten Stock der Grünwalder Straße 114a geladen. Dann kann der gebürtige Münchner zu den Vorwürfen Stellung nehmen. Möglicherweise wird der 37-Jährige auch verraten, wann Günther Gorenzel (als Sportlicher Leiter) und Dieter Märkle (als Jugendchef) ihren Dienst beim TSV 1860 antreten. Beide wollen auch den Jugendbereich wieder flott machen. Wie das ohne Geld funktionieren soll, ist allerdings fraglich.

Bislang wartet man vergeblich auf das neue Duo, das noch unter Ex-Geschäftsführer Markus Fauser mit der e.V.-Seite ausgesucht wurde. Hasan Ismaik soll in das Personalcasting nicht eingeweiht gewesen sein.

"Kicker" enthüllt brisante E-Mail: Ist Markus Drees als Verwaltungsratschef des TSV 1860 noch tragbar?

Umfrage endete am 29.01.2018 10:00 Uhr

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