Maget verwundert: “Schneider will nach St. Pauli”
Der Ober-Löwe hatte einen Schwächeanfall – und will trotzdem am Sonntag nach Hamburg reisen, um 1860 zu unterstützen
VON OLIVER GRISS
Vize-Präsident Franz Maget besuchte am Mittwoch die 1860-Geschäftssstelle – gemeinsam mit Wolfgang Hauner wird er die nächsten Wochen die Geschäfte des TSV 1860 führen, solange bis sich Ober-Löwe Dieter Schneider (Schwächeanfall) wieder gesund zurückmeldet. Maget: “Herr Schneider muss jetzt ein bisschen Pause machen. Es ist nicht so, dass wir uns große Sorge um ihn machen müssen. Er hat keinen Befund, aber man soll ihm jetzt die Ruhe gönnen.”
Allerdings: Offenbar nimmt der Dachauer Unternehmer die Signale seines Körpers nicht so ernst – denn wie Maget am Mittwochmittag verriet, will Schneider am Sonntag nach Hamburg fliegen und die Löwen gegen St. Pauli unterstützen: “Seine Frau hat mir gesagt, dass die Ärzte gesagt haben, er könne alles machen, was ihm gut tut. Ich selbst bin erschrocken, dass Schneider solche Pläne hat und nach Hamburg fliegen will.”
Magets Gesundheitstipps an Schneider für die Zukunft: “Ich bin der Meinung, dass er zuviel raucht und zu wenig isst. Das sollte er dringend ändern.”
Am Donnerstag will Maget in der Dachauer Klinik vorbeischauen und Schneider am Krankenbett besuchen – und dann wird er dem Ober-Löwen auch eine wichtige Botschaft übermitteln: “Wir halten auch ohne Schneider ein paar Wochen durch.” Ob  der sich das zu Herzen nimmt?
2 Kommentare »
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Lass den Maget nur nicht zu lange alleine machen. Sonst sind wir bald wieder völlig Pleite. Der trägt auch eine große Mitschuld an der Fastinsolvenz. Mich wundert eh, dass der sich nicht vom Acker macht. Nicht einmal die SPD kann ihn noch brauchen.
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ja da ist schon was dran. Ich bin ja der Meinung, möchtest du in der Politik parteipolitisch was erreichen, musst du sowieso ausreichend mit Schurkengenen ausgestattet sein. Wenn sich solche Leute auch noch in Vereinen engagieren, läuten bei mir generell die Alarmglocken. Um das Wohlergehen eines Clubs geht es solchen Leuten in der Regel nicht. Sie brauchen nur eine weitere Plattform zur Selbstdarstellung.
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