db24 exklusiv: Jetzt spricht Münchens neuer OB Krause über den Löwen-Absturz
- VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
- 09.06.2026 06:08
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VON OLIVER GRISS UND GETTY (FOTO)
Doch die entscheidende Frage bleibt: Wie geht es weiter mit Münchens tragischster Liebe?
Die Spendengelder sind ein wichtiges Zeichen der Solidarität – finanziell jedoch nur ein Tropfen auf dem allseits bekannten heißen Stein an der Grünwalder Straße 114. Die Lage ist weiterhin ungeklärt: Landet die KGaA in der Insolvenz? Und hat das „neue“ Sechzig tatsächlich die Chance auf eine bessere Zukunft?
Münchens neuer Oberbürgermeister Dominik Krause (die Grünen) verfolgt die Entwicklung bei den Löwen aufmerksam. Gegenüber db24 bedauert er den Absturz in die Amateurliga: „Mir tut der Zwangsabstieg vor allem für die Fans leid, aber auch für die Spieler und Angestellten des Vereins, die jetzt vor einer ungewissen Zukunft stehen. Die Anziehungskraft und Wirkung des TSV 1860 speist sich – anders als bei anderen Vereinen – nicht so sehr aus Titeln oder der Frage, in welcher Liga gespielt wird. Dennoch ist der Abstieg besonders bitter, weil er nicht sportliche Gründe hatte.“
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Hat Krause bereits Kontakt zu den Verantwortlichen aufgenommen, um auszuloten, wie die Stadt den Verein unterstützen könnte? „Ich werde mit den Verantwortlichen in Kürze das persönliche Gespräch suchen und dabei ausloten, wie die Stadt den Verein in dieser Situation unterstützen kann“, erklärt der 35-Jährige.
Sein Appell an die Löwen-Familie: „Der TSV 1860 München ist einer der traditionsreichsten Vereine Münchens und für viele Menschen ein Herzensanliegen – auch für mich als direkten Anwohner. Vielleicht liegt in dieser Krisensituation auch eine Chance für einen Neuanfang.“
Auch die Frage, ob die Stadt den Löwen bei der Stadionmiete oder bei einer möglichen Erbpachtlösung für das Grünwalder Stadion entgegenkommen könnte, wurde dem neuen Oberbürgermeister gestellt. Krauses Antwort fällt diplomatisch aus: „Diese und weitere Fragen werden zwischen Verein und Stadt in den kommenden Tagen und Wochen besprochen.“






