VON OLIVER GRISS UND IMAGO (FOTO)

Für die Löwen geht es unter Markus Kauczinski (55) immer weiter nach oben. Nach zuletzt zwei Siegen, dem 2:0 gegen Saarbrücken und dem heutigen 1:0 in Ulm, springt der TSV 1860 auf Platz 8 - und das ist ganz nach dem Geschmack von Trainer Markus Kauczinski. "Es war harte Arbeit, vor allem in der ersten Hälfte. Wir mussten bis zum Ende zittern." Bemängelt hat der 55-Jährige allerdings die mangelhafte Chancenverwertung: "Wir hatten die Möglichkeit, das 2:0 oder 3:0 zu machen. Das war ein Arbeitssieg. Wir waren am Ball nicht so gut wie wir sein könnten", analysierte der 55-Jährige nach dem Abpfiff bei "MagentaSport": "Der Gegner hat es uns schwer gemacht. Wir sind gar nicht nach vorne gekommen, wir hatten kaum Ruhephasen. Und wir haben selbst verpasst, Ruhe reinzubekommen."

Ein Sonderlob gabs von Kauczinski für Rückkehrer Kevin Volland: “Kevin hat dieses Auge für Raum und Zeit. Wenn er Platz hat, dann ist er brandgefährlich.” Wie vor dem 1:0 nach 22 Sekunden, als der Ex-Nationalspieler den Ball durchsteckte und der Norweger Haugen zum blitzschnellen Siegtreffer vollendete.

Obwohl mit Jesper Verlaat der Kapitän seit Wochen fehlt, wird die Abwehr ohne ihn immer stabiler und feierte bereits den zweiten Sieg hintereinander - und zwar ohne Gegentor. Kauczinski: “Es war zu Null, die Mannschaft hat das angenommen. Das sind so Spiele, die man gewinnen muss. Dafür haben wir das heute gut gemacht.” Vor allem in der Defensivarbeit überzeugten die Löwen einmal mehr - auch ein Verdienst von Philipp Maier. Seit der Kienberger als Startspieler auf dem Platz ist, hält Torwart Thomas Dähne den Kasten sauber.

Mit dem Auswärtserfolg endete auch eine lange Negativserie gegen die Ulmer: Nachdem 1860 zuletzt im August 1999 mit 4:1 gegen die Schwaben gewinnen konnte, ist jetzt auch diese schwarze Serie endgültig Geschichte. Kauczinski wirkt.

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