Für Jegor Lobanov aus der russischen Stadt Iwanowo war die erste Bekanntschaft mit dem TSV 1860 auch die Liebe auf den ersten Blick. Diese Bekanntschaft wurde von einer anderen eingeleitet: Im Herbst 2010 kam nach Iwanowo im Rahmen eines Kooperationsvertrags zwischen den Universitäten Iwanowo und Passau Lars Bülow, der Bruder vom Löwen-Profi Kai Bülow. Er impfte dem damals 17-jährigen Studenten diese weiß-blaue Leidenschaft ein.
Der 92er-Jahrgang schaute sich einige Spiele der Löwen an und begriff: „Das ist der Verein, mit dem ich mich identifizieren möchte.“ Seitdem verpasst er kein Match der Sechzger mehr, der bekannte Münchner Spruch „Einmal Löwe – immer Löwe“ gilt seitdem auch für ihn.
Obwohl der junge Russe noch kein Spiel der Löwen live im Stadion erlebte, plant er das in der nahen Zukunft nachzuholen: Nach dem Abschluss des Germanistik-Studiums an der Uni seiner Heimatstadt, hat er vor, Journalismus zu studieren, und zwar in Deutschland. Der absolute Wunschort ist natürlich München.



