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Chaos bei 1860? Steiner: Bayern macht es richtig

Übermittelt von auf 21. Januar 2013 – 16:04 15 Kommentare

Schaut neidisch rueber zur Saebner Strasse: Otto Steiner. Foto: WAGNER

Schaut neidisch rueber zur Saebner Strasse: Otto Steiner. Foto: WAGNER

"Es tut natürlich weh, wenn man sieht, wie unsere roten Nachbarn höchst professionell einen Mega-Deal eingefädelt haben"

VON OLIVER GRISS

Der Löwe macht in diesen Tagen seinem Ruf als deutscher Vorzeige-Chaos-Klub alle Ehre (Eriksson-Absage, Ismaik-Forderungen) – und der Klub sucht die Schuld natürlich mal wieder bei vielen anderen. Nur nicht bei sich selbst. Nur Aufsichtsrat-Boss Otto Steiner ist einsichtig. Gegenüber dem "BR" gab er zu: "Es war eine chaotische Woche. Bei uns ist es wieder in die Öffentlichkeit geraten, und jeder diskutiert mit. Und wer weiß, wer sich gegenseitig ans Bein pinkelt."

Als Vorbild nimmt sich Steiner ausgerechnet den FC Bayern:  "Es tut natürlich weh, wenn man sieht, wie unsere roten Nachbarn höchst professionell einen Mega-Deal eingefädelt haben, vor dem man nur den Hut ziehen kann, ohne dass es jemand mitgekriegt hat." 

Dass Sven-Göran Eriksson möglicherweise absichtlich verhindert wurde, schließt Steiner mehr oder weniger aus: „Erklären kann ich mir das ehrlich gesagt nicht. Ob das auch gezielte Unwahrheiten sind, kann man im Umfeld von 1860 nicht ausschließen. Ich verlasse mich da auf das Wort von Robert Schäfer, er hatte von uns einen klaren Auftrag, ein klares Mandat. Er war permanent mit Eriksson im Kontakt.“

 

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15 Kommentare »

  • Hansi Hinterseer sagt:

    So sieht es aus!

    Einsicht ist der erste Weg zur Besserung.

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  • Alex FFM sagt:

    Wer im Glashaus sitzt…
    War es nicht Steiner selbst, der den Eriksson-Deal um 3 Uhr morgens bekanntgegeben hat?
    War es nicht die Combo Schneider Siggi und Steiner Otto, die am Dienstag offensichtlich Internas aus der Aufsichtsratssitzung an die Presse gab um Schneider zu belasten?
    War es nicht Steiner, der von Mecki auffällig gelobt wurde?

    Eine ganz falsche Nummer. So eine Schlange brauchen wir nicht an der Spitze!

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  • Thompsen60 sagt:

    Tja Herr Steiner,
    die handelnden Personen beim ungeliebten Nachbarn schaffen es halt, ihr eigenes Ego im Sinne des Vereins zurückzunehmen.
    Da könnte sich die Führungsetage noch manches Scheibchen abschneiden.
    Und vor allem gehen die Seitenstraßler erst an die Öffentlichkeit sprich Medien, wenn sie wirklich VOLLZUG zu vermelden haben, nicht schon vorher wie manch Lautsprecher bei uns gell Herr Steiner!
    Blau bleiben!

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    • Löwen-Franky sagt:

      So ist es. Steiner war es doch, der nachts um 3 die Verpflichtung von SGE verkündet hat, bevor auch nur Kontakt zu diesem bestand.

      “Schäfer war mit ihm permanent in Kontakt” – von wegen, dann hätte sich Eriksson nicht am Nachmittag nach der “Verpflichtung” fragen müssen, warum er noch nicht angerufen wurde.

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      • klausi sagt:

        er hat das Einvernehmen erklärt, daß SGE zum Trainerstab stossen soll, nicht die Verpflichtung (soweit ich mich erinnere)

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  • kinglion sagt:

    Apropos Bayern: Hat ein gewisser Herr H. nicht gesagt, dass der Trainer H. nach der Saison seine Trainerkarriere beenden will und der wusste nichts davon? Man stelle sich vor, dass wäre bei uns passiert. Ich lese schon die Schlagzeilen: Chaos beim TSV, die linke Hand weiß nicht, was die rechte tut etc. Letztlich ist es immer eine Frage, in welcher Schublade man steckt. Solange man erfolgreich ist, darf man alles. (Natürlich läuft bei uns vieles subopitmal, da kann man leider nicht widersprechen)

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  • HHeinz sagt:

    Bereits einen Nachfolger zu präsentieren obwohl die Roten noch in 3 Wettbewerben vertreten sind ist nun wirklich keine Glanzleistung. Der Jupp soll auch schon ganz begeistert sein von der ganzen Pep Euphorie was man so hört.

    So lange Ismaik weiter in der Presse rumtobt und permanent Stimmung macht kann sich leider schon einmal gar nichts ändern.

    Aber ich will mal nicht so sein. Ismaik soll einen jungen e.V. Präsidenten an die Seite bekommen. Keinen Politiker, Polizisten oder Autoverkäufer.

    Wie wäre es denn mit einem jungen Architekten? Das ist nun wirklich ein anerkannter Beruf, oder?
    Den Roman Beer, den schicke ich ihm und dann warte ich bis er endgültig platzt und sich in Luft auflöst, unser Freund Hasan Ismaik.

    Ehrlich gesagt ist Beer nur ein Beispiel dafür, dass ein neuer Präsident nicht automatisch ein Investorenjubler sein muss. Schon gar nicht, wenn dieser von 19.000 Mitgliedern direkt gewählt werden wird.

    Ich denke Hamada Iraki hat schon einen Eindruck bekommen wie der Verein tickt. Das es dort durchaus auch kritische Stimmen gibt und die Neuwahl noch lange keine gmahde Wiesn für den Investor sein muss. Kleiner Tipp: Bei den Versammlungen im e.V. ist vorwiegend älteres Publikum anwesend. Viele von denen werden hier gerne als Fans von Gestern bezeichnet.

    Mir persönlich war der anfängliche Stil von Ismaik und Iraki (alles weglächeln, in der Öffentlichkeit dementieren, keine Internas ausplaudern) bedeutend sympathischer. Leider hat Ismaik Schneider inzwischen rechts überholt und ist deutlich vorbeigezogen. Als Fortschritt sehe ich das nicht.

    Aber in einem hat er recht. Auch im e.V. muss sich einiges ändern und Dieter Schneider muss sich überlegen, ob er wirklich auf Augenhöhe mit dem Investor zusammenarbeiten kann. Wir machen so weiter wie bisher ist keine Option.

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  • trainingsfan sagt:

    Dann kann uns Herr Steiner auch gewiss verraten, warum er früher als Aufsichtsrat nichts mitbekommen hat, das der Verein fast Insolvent ist, er sollte doch auf die Finanzen aufpassen( ist haupsächliche Aufgabe eines Aufsichtsrat) und es ist auch wahrscheinlich hinterlegt, das er unterschrieben hat, sonst kann keiner Geld ausgeben.
    Jetzt spielt er sich auf wie der Retter, nicht so Herr Steiner!

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  • kinglion sagt:

    @HHeinz: Ja, der Beer, der wäre was. Der ist von den Wichtigen der Allerwichtigste. So eine Bühne könnte der gut gebrauchen. Aber Hauptsache alle Vornamen sind im Protokoll richtig geschrieben – auch wenn man durch so eine sinnentleerte Wortmeldung den eigenen Verein der Lächerlichkeit Preis gibt. Aber: Man hatte seinen traditionellen Wortbeitrag. Das ist super(für Ihn, nicht für die 99%, die sich fremdschämen). Was wir wirklich brauchen: Jemanden, der die Löwen von Herzen liebt und den Kopf voller kreativer Ideen hat, einer der sich aber selber nicht so wichtig nimmt und die Sache über alles stellt. Vor allem einen, der die historische Chance fruchtbar macht. Was wir nicht brauchen: Leute, die selbst im Kleingartenverein auf Sitzungen den Teilnehmern auf die Nerven fallen würden. Vor Geistlosigkeit schützt auch ein Studium nicht.

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  • Zio sagt:

    Und bei den Roten fährt auch keiner während ner Krise in den Urlaub so das ein Engagement von SGE evtl früher möglich gewesen wäre ?! Aber bald sind Wahlen und dann können einige ihren Hut nehmen !

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  • REAL_LION sagt:

    Hallo Herr Dr Hinterberger. Die Antarktis möchte Sie als neuen Sportchef verpflichten. Das ist Ihre Chance, um ganz groß raus zu kommen. Wir Löwenfreunde wollen Ihnen keine Steine in den Weg legen, demnach wünschen wir Ihnen eine gute Reise! BlauBleiben

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  • jacko sagt:

    Dann hat sich jetzt also der Wind gedreht und die Fanderl wehen wieder für Schneider. Dass ausgerechnet die SZ, die seit 9 Jahren zuallervorderst den negativen Banner über dem TSV schwingt, hier als Vorreiter auftritt und den Investorenbashern Argumente liefert, ja gar hinter Allem eine Verschwörung wittert, grenzt schon an eine Frechheit ohnes Gleichen. Ich versetze mich mal in die Lage eines arbeitslosen Trainers, der in seinem Leben genau 19 Titel mehr gewonnen hat als der Trainer, den ich im November beerben soll. Da gehe ich zu einem Spiel, um meine neue Mannschaft anzusehen, sie liefert mal wieder eines der unzähligen Grottenspiele diese Saison ab, die Geschäftsleitung ignoriert mich und installiert flugs einen Amateurtrainer, womit der Posten, den ich übernehmen sollte vergeben ist. Daraufhin versichert mir der Spender und Geldautomat des Vereins (denn etwas Anderes ist Ismaik in den Augen des TSV nicht), dass dennoch Interesse an meiner Verpflichtung besteht, ich komme zu weiteren 2 Spielen, man spricht mich zwischen Tür und Angel kurz an, um in der Öffentlichkeit zu kolportieren, dass ich angeblich viel zu teuer wäre, obwohl ich nur das Gehalt des vorherigen Trainers will. Nach 2 Monaten will man mich dann auf einmal doch verpflichten. Es folgt weder eine Einladung nach München noch ins Trainingslager der Mannschaft zu Verhandlungen, sondern wieder nur ein Tür und Angel-Gespräch während einer Ehrung in London. Könnt ihr Ismaikbasher euch auch nur ansatzweise vorstellen, wie man sich als ehemals erfolgreicher und überall hofierter Trainer bei solchen Methoden vorkommt, wenn man den TSV als Partner eines No-Name-Trainers, wohlgemerkt gleichgestellt, zu 1860 kommen “darf”? Bestimmt nicht, denn sonst würdet ihr dahinter garantiert keine Verschwörung gegen das “tapfere Schneiderlein” sehen. Die SZ liefert keine überzeugenden Argumente und wenn es schon um Politik geht, dann hat immer der verloren, der die Wahrheit sagt. Ismaik sprach die Defizite an, die schon viele User hier moniert haben und deshalb wird er jetzt in einer Form gebasht, die seines Gleichen sucht. Was er will? Eine sehr gute sportliche Führung, eine sehr gute Mannschaft und über allem soll ein professionelles Präsidium thronen. Dass er Schneider nicht beerben will ist klar. Ein Modell wie es in vielen Vereinen schon Gang und Gäbe ist, mit bezahlten Präsidenten, keinen Ehrenämtern, sondern Fulltimejobs, kann nur das Ziel sein. Aber wir ersticken schön langsam im Provinzmief. Nicht die Entscheidungen um die Vertragsverlängerungen mit Maurer und Hinterberger im letzten Jahr waren wirklich dramatisch, sondern die fehlende Kurskorrektur. Ein Luhukay war frei,bevor mit Maurer verlängert wurde, als Maurer ging auch ein Pacult. Von Hinterberger nun ganz zu schweigen. Ich schreibe hier nichts Neues, eigentlich wiederhole ich nur, was viele User monieren. Und das macht Ismaik nicht anders. Dahinter eine Verschwörung gegen Schneider herzuleiten grenzt schon an eine debile Erkrankung. Bei der SZ ist das sicherlich Kalkül, lebt es sich doch mit den Berichten über den FCB besser und ein Redakteur für den TSV existiert schon lange nicht mehr. Es ist der Gleiche wie der, welcher über den FCB schreibt. Wenn Ismaik weg ist, dann ist der TSV in 2015 weg. Dann darf der SZ-Schreiberling endlich auf seinem roten Sitz Platz nehmen und schreiben “In München gibts nur 1 Verein…”. Wenn Hoeness darüber berichtet, dass sich der TSV selber vernichtet hat er sicherlich nicht mehr Unrecht, aber die Medien helfen schon ganz gerne dabei. Zuallerletzt muss ich dennoch klar stellen, dass ich weder pro Schneider oder pro Ismaik bin. Beide sollten sich zusammenraufen und im Interesse der Fans, also der Seele des Vereins mehr miteinander arbeiten und nicht mehr gegeneinander. Bislang verliert nämlich nur einer: der TSV 1860

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  • tirolloewe sagt:

    Darum lieben wir ja unseren Verein!

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  • tirolloewe sagt:

    Der Ismaik ist (noch) kein Medienprofi! Zumindest dass könnte er sich an der Säbener Straße abschauen!

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