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Acht Jahre danach: 1860 steigt zum Dino der Zweiten Liga auf

Übermittelt von auf 22. Mai 2012 – 22:05 15 Kommentare

VON OLIVER GRISS

Wissen Sie noch, was heute vor acht Jahren war? Nein? Am 22. Mai 2004 ist der TSV 1860 mit einem 1:3 in Mönchengladbach aus der Bundesliga abgestiegen. Torben Hoffmann weinte auf dem Rasen, Rodrigo Costa drehte in der Kabine durch. Erholt von diesem traurigen Tag haben sich die Blauen bis heute nicht  - dabei sollte der Abstieg in die Zweite Liga nur ein Betriebsunfall sein. Nun sind die Löwen der frischgebackener Dino der Zweiten Liga, kein Verein ist seit dem Aufstieg von Greuther Fürth länger dabei. Eine "Auszeichnung", auf die alle Blauen gerne verzichten könnten…

Es ist viel passiert seit dem bitteren Abstieg an der Grünwalder Straße: Der Meister von 1966 hat Präsidenten, Geschäftsführer, Sportdirektoren, Trainer und Spieler in einer Menge verschlissen, das im deutschen Fußball seinesgleichen sucht. Nur die treuen Löwen-Fans sind geblieben. Umso mehr hat es die Anhängerschaft des TSV 1860 verdient, dass der Verein sein Graue-Maus-Image endgültig abstreift und mit Hilfe des arabischen Investors Hasan Ismaik wieder eine strahlende Fußball-Marke in Deutschland wird.

Und für diejenigen im Verein, die die Geschichte des Klubs nicht genau kennen. Fragt einfach mal nach bei euren Helden von einst: Der Wagner- Manni oder der Radi erzählen gerne von früher – und erklären, was es heißt,  für 1860 dienen zu dürfen… 

 

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15 Kommentare »

  • michl1860 sagt:

    Am Faschingssonntag spielten die Löwen noch um Platz 8! Leider gabs da  daheim eine Niederlage gegen Dortmund, Im März siegten die Löwen in Frankfurt,um danach daheim gegen Hanover zu verlieren! Das Hertha spiel daheim? Lieber vergessen…Der Abstieg war unnötiger wie ein Kropf!

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  • zauberzwerg sagt:

    Der Artikel ist traurig aber man hat doch jede Saison aufs neue die Hoffnung das es diesmal endlich mit dem Aufstieg klapt. Dieses Phänomen können nur wir Löwenfans verstehen. So treue Fans hat auch nur ein Verein in Deutschland

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  • WP-Löwe sagt:

    Beim Hertha-Spiel war ich live im Oly dabei. Hilfe!
    In Gladbach danach hatte das Team nur noch – wie in so einem Fall typisch – wie paralysiert gespielt. Nichts ging mehr.
    Aber zu damals hat sich etwas ganz Wesentliches verändert: Wir haben unsere Identität verloren. Mit den Anteilsverkäufen zur Allianz Arena und zur KGaA.
    Insofern ist der damalige Abstieg und heutige Verbleib in Liga 2 eigentlich völlig unbedeutend.
     
     

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    • petermuc sagt:

      Ich lach mich tot, wie sollen wir denn damals eine Identität – mit der AA gehabt haben? Die gab es damals noch gar nicht. Wir haben schon viel früher alles verkauft, was wir hatten z.B. die Auenstraße und? Die Löwen leben immer noch.

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      • WP-Löwe sagt:

        Und: Lebst Du noch? Wenn ja, dann nimm Nachhilfe im Lesen.
        Im Gegensatz (!) zum Abstieg 2004 haben wir zwischenzeitlich mit den Anteilsverkäufen zu Stadion und Profibereich tatsächlich unsere Identität verloren.

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  • Tirollöwe sagt:

    War damals dabei, als wir abgestiegen sind! Es ist ein Sonderzug nach Gladbach gefahren! Trotz des Abstiegs war das ganze ein riesen Erlebnis! Kopf hoch, es klappt schon wieder mit dem Aufstieg, nur Geduld!

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  • Oida 60ga sagt:

    Das Traurigste daran ist, dass wir uns immer selbst geschlagen haben- dafür brauchen wir keine Gegner, das machen wir schon selber.

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  • Taurus1216 sagt:

    Dies war eine ganz üble Saison und die meisten Spieler wollten es auch so. 2 Monate vor Saisonende, schwebte das Gespenst des Lizensentzuges wegen der AA-Geschichte von Heinzi über die Grünwalderstrasse. Berater und Spieler bekamen die Panik und kümmerten sich nur noch um neue Verträge. Nur so sind die legendären 2 Punkte aus den letzten 8 Spielen zu erklären.
     
    Der Torben" weinte" auf dem Rasen,hatte aber 1 Woche später schon in Franfurt unterschrieben.
    Leider kam der im nächsten Jahr wieder zu uns zurück,um weitere 4 Jahre den Alibifußball bei Sechzig in Perfektion zu verwalten. War eine üble Zeit….

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  • andi sagt:

    traurig an der ganzen Sache finde ich
    das gesagt wird das wir heuer  eigentlich eine ganz gute Saison (wiedermal) gespielt haben, mit 57 Punkten die beste nach dem Abstieg und sowas wird dann auch noch groß betont dass uns das überhaupt nix hilft geht an einigen bis vielen  von den Verantwortlichen scheinbar kommplett vorbei
    das man schon wieder mal merkt, dass schon wieder mal aber absolut gar nichts vorwerts geht. so, dass wir in dieser Saison am Ende, wenn wir nicht absteigen, wiedermal um platz 10 bis 12 spielen.
    du merkst nix von den Verantwortlichen nichts davon von einer Aufpruchsstimmung, keine neuen Spieler gar nix! keine drei Wochen mehr bis zum Trainingsauftakt, was machen Maurer/Hinterberger machen die Urlaub sorry aber den Eindruck könnte man gewinnen.
    wie sollen denn so viele weitere Zuschauer ins Stadion kommen.
    das war 2004 schon ein sehr trauriger Tag in Gladbach für mich überhaupt kein tolles Erlebniss, sehr guter Kommentar!

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  • andi1860 sagt:

    mir kam es damals so vor, dass den Spielern (einigen jedenfalls), der Abstieg  völlig egal war.
    nachdem Motto:
    "Was wir, nein wir wir steigen schon nicht ab, nein wir doch nicht"! "wir schaffen, dass"!
    und geschaft haben sie überhaupt nix!

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  • Hombre sagt:

    Die Zeit ist so schnell vergangen und es ist damals soviel falsch gemacht worden, dass ich mich daran gar nicht mehr erinnern möchte. Wir hatten früher schon die 9jährige Bayernligazeit, dass war ähnlich schlimm, viel zu viele Selbstdarsteller im Verein ohne jeglichen Erfolg. Wir sollten positiv in die Zukunft schauen, das Licht im Tunnel scheint immer heller zu werden.  Vertraut unserer sportlichen Leitung, das sind zumindest keine Selbstdarsteller z.B. a la Schachner/Reuter. Die beiden haben Stallgeruch und wissen wie 1860 ticken muss um erfolgreich zu sein. Dazu brauchen wir keine Altstars holen, sondern junge und/oder noch hungrige Spieler werden benötigt um eine intakte und erfolgreiche Mannschaft zu formen. Es wird nicht einfach sein, aber in der letzten Saison war  schon zu erkennen, zu was ein "Team" mit wenig Etat fähig ist, z. B. Fürth, Paderborn, teilweise auch 1860.  Also lasst die Vergangenheit ruhen und lasst uns nach vorne schauen in eine erfolgreiche Zukunft.    

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  • wolperdinger1 sagt:

    schlimme erinnerungen!!
    durch den zirkus mit Heinzi konnte die arrogante, unfähige föhnlocke (Götz) unbeobachtet schalten und walten, wie er wollte.
    dazu dann noch der einzige farbige spieler (Kioyo), dessen ärgster feind der ball war, der dann auch zum entscheidenden strafstoss gegen Hertha antreten durfte und den auch prompt versemmelte, da wären wir schon gerettet gewesen und hätten Gladbach gar nicht mehr gebraucht:((

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  • Theo Retiker sagt:

    Ein  absolut  hirnverbrannter Abstieg der sowohl  selbstverschuldet war und dem Partikularinteressen vor Vereinsinteressen gingen.Ein Abstieg der so niemal´s passiert wäre ,hätte Wildmoser damals keine anderen Sorgen gehabt,und wäre er über seinen Schatten gesprungen und hätte damals statt dem Holländer (auch wir haben unseren tragischen Holländer-nicht nur Bayern) Lorant ,was auch logisch gewesen wäre geholt.Lorant als 9-er gefeuert. Lorant 2 Jahre davor gefeuert ,dürfte in der retrospektive Wildmosers grösster Fehler gewesen sein.
    2 Jahre später mit 32 Punkten als 17-er  abgestiegen.Eine Bankrotterklärung für alle damaligen.

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  • andi1860 sagt:

    Vanenburg war echt ein Fehler. 
    Falko hätte man damals zur Winterpause unbedingt entlassen müssen, mit einem neuen Trainer die Vorbereitung zur Rückrunde bestreiten, aber nein!
    Poschner wurde verpflichtet wenn ich mich richtig erinnere ich hab das alles schon verdrängt mehr oder weniger jedenfalls, wirklich eine üble Saison!

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  • Otto sagt:

    Ich war auch im Oly beim Spiel gegen Berlin….dann der Elfmeter….
    Der größte Schwachpunkt der letzten Jahre war aus meiner Sicht der mangelhafte, kaufmännische Sachverstand. Das hat zu diesem Schlamassel geführt. Ich bin der Meinung das mit dem Iraki und Isamaik jetzt kaufmännisch, kompetente Leute an der richtigen Stelle sitzen. Die werden keine Cateringverträge, Mietverträge usw.  unterschreiben die praktische nicht mehr kündbar sind. Ich kann ihr Mistrauen gegenüber einem Verein verstehen der sich in Grund und Boden gewirtschaftet hat.   
    Letztes Jahr, nach dem Verkauf der Anteile, haben sich die beiden zwar selten dämlich angestellt weil sie viele zu wenig vor Ort waren und wir keine Möglichkeit hatten sie kennen zu lernen. Der Grund für den Kauf der Anteile ist unbekannt. Das ist für mich der größte Kackpunkt…..ansonsten könnts Aufwärts gehen

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