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1860 lässt Neonazi abblitzen

Übermittelt von auf 21. März 2012 – 13:10 5 Kommentare

Er wollte Mitglied beim Zweitligisten werden – Erklärung des Löwen-Präsidiums: "Rechtsradikale haben beim TSV nicht zu suchen"

Norman Bordin, ein aus München ansässiger Neonazi, hat am 21. Februar 2012 versucht, Mitglied der Fußballabteilung des TSV 1860 zu werden – vergeblich. Die Erklärung des Vereins: 

Herr Bordin hat sich bis in die jüngste Zeit mehrmals und wiederholt durch Veranstaltungsanmeldungen und -teilnahmen sowie in Reden öffentlich zu rechtsradikalem Gedankengut bekannt. Im Bundestagswahlkampf 2005 trat er erfolglos im Wahlkreis München-Land als Direktkandidat der NPD auf. Wegen der Beteiligung an einem Überfall auf einen Griechen 2001, den der Geschädigte nur aufgrund glücklicher Umstände überlebte, wurde Bordin zu einer 15-monatigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Im Bundestagswahlkampf 2005 war er im Wahlkreis München-Land als Direktkandidat der NPD aufgetreten. Wegen der Beteiligung an einem Überfall auf einen Griechen 2001, den der Geschädigte nur aufgrund glücklicher Umstände überlebte, wurde Bordin zu einer 15-monatigen Freiheitsstrafe verurteilt.

Dieter Schneider , Franz Maget und Wolfgang Hauner sind sich einig: „Rechtsradikale haben beim TSV 1860 nichts zu suchen. Wir wollen solchen Leuten weder Heimat noch Anlaufmöglichkeiten bieten und lehnen Sie wegen ihrer menschenverachtenden Gesinnung rigoros ab. Wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um jenen, die sich nicht ausdrücklich gegen Gewalt sowie gegen Diskriminierung von Geschlecht, Religion, Rasse, Hautfarbe, Herkunft oder Behinderung aussprechen, die Aufnahme als Mitglied in den TSV 1860 zu verweigern."

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5 Kommentare »

  • Was nen mist sagt:

    Gut dass hier der Name geschützt wird…Macht nur weiter so

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    • chato sagt:

      was meinst du damit? soll das eine Drohung sein? oder bestärkst du unsere Verantwortlichen darin, dass sie das richtige tun? Ich hoffe doch letzteres

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  • Stani sagt:

    Ist das eine große Meldung wert??? Es kommt mir so vor das plötzlich alle verstärkt gegen rechts sind aber im Stadion niemand Probleme macht ich sehe noch nicht mal einen rechten. Ist das ganze so ein Pflicht Teil oder was soll das?
     

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    • chato sagt:

      ich war am samstag leider nicht im stadion.
      Aber wenn der AZ-Redaktuer bei dem Spielbericht unter der Rubrik "Zum Ärgern: Diesmal alles – vor allem die Nazirufe" schreibt, dann ist das Angesichts der zuschauerzahl von 30000 (überdurchschnittliche Besucherzahl) schon sehr bedenklich!

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  • Antifa sagt:

    Keine Nazis im Stadion? Dann geh doch bitte mal in 132er.. Da findest du ein Glazenmeer!

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