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Pressing (29. November): Was ist dran am “tz”-Bericht über das angebliche Millionen-Loch?

Übermittelt von auf 29. November 2011 – 22:08 Kein Kommentar

VON FLORIAN GRESS

AZ: Marco Plein befasste sich mit drei Löwenspielern, die einen erheblichen Anteil an den zuletzt drei Siegen in vier Spielen hatten. Necat Aygün in der Abwehr. „Es ist erstaunlich, wie schnell er uns Stabilität verliehen hat“, sagte Sportchef Florian Hinterberger. Aygün selbst meinte nur: „Irgendwie muss ich die verpasste Zeit ja aufholen. Ich brauche noch ein bisschen Fitness, sonst bin ich sehr zufrieden.“ Auch Stefan Aigner war in den vergangenen Spielen stark. „Kompliment an ihn“, sprach Trainer Reiner Maurer ein Lob aus, und Sportchef Hinterberger fügte hinzu: „Wenn Stefan mit Dampf spielt, ist er kaum zu bremsen.“ Djordje Rakic hingegen schoss vor allem wichtige Tore. „Ich habe immer an meine Chance geglaubt“, sagte er, „ich habe immer weitergekämpft. Jetzt bin ich glücklich. So kann es gerne weiterlaufen.“
BILD: Thomas Ernstberger berichtete über den Besuch des suspendierten Augsburger Profis Michael Thurk in der Allianz Arena – und spekuliert darüber, dass der Torjäger möglicherweise ein Kandidat für den TSV 1860 sei.

SZ: Gerald Kleffmann und Philipp Schneider berichteten über die derzeitige vereinsinterne Lage von 1860 München. “Ismaik hat mir gesagt, er wolle auch so eine Meisterschaft wie 1966 mit den Löwen erleben”, sagte Meisterlöwe Fredi Heiß der Zeitung. Er habe geantwortet: “Ob wir alle dann noch leben?“ Letztendlich ging es in dem Artikel aber um die Probleme des Vereins mit dem Finanzamt. Dabei betonten die Redakteure, dass Investor Hasan Ismaik vor dem Kauf der Anteile alle Details im Verein hat überprüfen lassen. Somit war das Problem mit dem Finanzamt also schon lange kein Geheimnis mehr. Daher veröffentlichte die Zeitung noch einmal den Abschlussbericht von Geschäftsführer Robert Schäfer aus dem März 2011: “Als wesentliches steuerliches Risiko sieht die Geschäftsführung die Verrechnung der gegenseitigen Leistungen mit dem gemeinnützigen Mutter-Verein an. Im Rahmen der laufenden Betriebsprüfung wird dieser Sachverhalt geklärt, um zukünftig die steuerlichen Auswirkungen aus den Verrechnungen steuern und durch einen Geschäftsbesorgungsvertrag fixieren zu können …“

TZ: Ludwig Krammer schrieb, dass bei 1860 ein neues Finanzloch in Höhe von 2,3 Millionen Euro existiert, das erneut gestopft werden muss. Dabei sagte Investor Hasan Ismaik erst kürzlich im Interview mit der tz: „Wir mussten bei der DFL 5,4 Millionen Liquidität nachweisen, das haben wir getan“, so der Jordanier und fügte hinzu. „Wir haben Reserven.“ Laut der Zeitung wurden die Cateringkosten in der Arena gerade einmal von 2,7 auf 2,2 Millionen Euro gesenkt.

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