Pressing (22. November): Greift 1860 nochmals bei Bell an?
AZ: Marco Plein befasste sich mit möglichen Neuzugängen für 1860 in der Winterpause. Einer davon ist Marc Hornschuh von Borussia Dortmund. Er kann auf der Position des Innenverteidigers eingesetzt werden. „Wenn wir perspektivisch denken können, wäre das ein sehr interessanter Spieler für uns. Hier käme aber wohl nur eine Ausleihe infrage. Wir beschäftigen uns mit ihm, er ist kopfballstark und schnell“, so Sportdirektor Florian Hinterberger. Außerdem brachte Plein auch Stefan Bell, der bei Eintracht Frankfurt kaum Spielpraxis erhält, ins Spiel. Letztendlich wurde auch David Jarolim vom HSV diskutiert. „Beim Finanziellen bin ich zwar sehr skeptisch. Aber so ein Mann würde uns sehr viel Erfahrung geben”, meinte Hinterberger. In einem anderen Artikel kritisierte Trainer Reiner Maurer seinen Mittelfeldspieler Daniel Bierofka auf eine kuriose Art: „Ich habe es so gesehen, dass Biero zu viel gelaufen ist. Er war ständig unterwegs, und da passiert einem der eine oder andere Fehler schon mal leichter.“ Gegen Eintracht Frankfurt wird Bierofka gelbgesperrt fehlen. Dominik Stahl oder Collin Benjamin werden ihn ersetzen, so Maurer.
Bild: Moritz Leihkamm schrieb über Necat Aygün, der bei seinem Comeback gegen Ingolstadt sehr überzeugend spielte. „Er hilft mir und führt mich im Spiel. An seiner Seite fühle ich mich sehr wohl“, erzählte Abwehrkollege Christopher Schindler. „Er kennt seine Verantwortung für das Team, aber er hat eine unterstützende und keine befehlende Art.“
Merkur: Uli Kellner kümmerte sich ebenfalls um mögliche Neuzugänge im Winter. In seinem Artikel ließ er Sportdirektor Florian Hinterberger alle derzeitigen Gerüchte kommentieren. „Marc Hornschuh (20, Dortmund), Mario Eggimann (30, Hannover), Stefan Bell, David Jarolim – es ist normal, dass man jetzt Kontakt aufnimmt. Man muss sich alle Möglichkeiten offen halten, falls finanziell doch was geht. Zu Bell haben wir immer ein bisschen Kontakt. Bei ihm kommt’s drauf an, ob er’s in Frankfurt schafft oder nicht. Bei uns wüsste er, wo er dran ist. Es würde ihm nicht wie anderen Neuen gehen, die nach einem Viertel der Saison nicht mehr wissen, wo hinten und wo vorne ist. Mit David Jarolim gab es einen Erstkontakt – es kann sein, dass mehr draus wird, es kann aber auch im Sande verlaufen“, erzählte Hinterberger. Außerdem nahm er Kapitän Benny Lauth in Schutz: „Benny quält sich seit Wochen mit diversen Problemen. Er hat wegen seiner lädierten Wade auch in der harten Trainingswoche nicht alles machen können. Das sind jetzt die Auswirkungen. Deshalb ist er im Moment nicht so richtig in Schuss.“
TZ: Auch Ludwig Krammer widmete sich den Aussagen von Sportchef Florian Hinterberger. Der Manager äußerte sich zur aktuellen sportlichen Situation: „Für meinen Geschmack haben wir vier bis sechs Punkte zu wenig. Wir haben gewusst, dass es keine einfache Saison wird, aber ich bin lieber Sechster in der Zweiten Liga als zwangsweise in der Bayernliga. Das wäre die Alternative bei einer Insolvenz gewesen, dann hätten wir unser Nachwuchszentrum einreißen können.“ Er freute sich vor allem auf das anstehende Spiel gegen Eintracht Frankfurt: „Dieses Spiel hat eine große Bedeutung für uns. Wenn wir gegen diese Zweitliga-Übermannschaft, die Frankfurt vom Kader her zweifellos ist, ein positives Ergebnis erzielen, dann hätten wir wieder einen großen Entwicklungsschritt gemacht.“
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Wir bräuchten einen jungen talentierten Innenverteidiger, der Aygün ersetzt, wenn er nicht mehr spielt und keine Leihe.
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Jarolim hat Angebote aus Nürnberg und Augsburg und er sagte selber er würde gerne in der 1.Liga bleiben.
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