VON OLIVER GRISS UND ULI WAGNER (FOTO)

Nein, Stefan Aigner will vor dem Sechs-Punkte-Spiel gegen Lautern (Montag, 20.15 Uhr, dieblaue24-Liveticker) nicht ins gleiche Horn blasen wie Präsident Peter Cassalette (“Bei einer Niederlage brennt’s”). “Ich bin weiterhin positiv und absolut überzeugt”, sagt der Löwen-Kapitän am Freitag gegenüber dieblaue24, “dass wir nicht nur eine gute Mannschaft, sondern auch gute Qualität haben. Mit Basti (Sebastian Boenisch, d. Red.) haben wir jetzt auch noch einen guten Typen dazu gewonnen. Irgendwann wird das auch belohnt. Wir müssen uns beispielsweise Nürnberg zum Vorbild nehmen. Den Club hat nach unserem Sieg in Nürnberg auch jeder abgeschrieben, seitdem ist er nach vorne marschiert. Mit drei Siegen in Serie geht das in der Zweiten Liga ganz schnell…”

Ob Aigner seinen Löwen schon am Montag helfen kann, ist weiterhin offen. “Ich fühle mich von Tag zu Tag besser”, sagte der 29-Jährige, “allerdings darf man nicht vergessen, dass ich neun Wochen verletzt war. Ich habe jetzt noch drei Tage Zeit - dann schauen wir weiter. Ich versuche alles, dabei zu sein. Ob es dann reicht, entscheidet der Trainer.” Aigner wird die Mannschaft vor allem als Typ und Identifikationsfigur weiterbringen - egal in welcher Rolle gegen Lautern.