VON OLIVER GRISS

Heute um 18.30 Uhr testen die Löwen beim Bayernliga-Fünften SV Heimstetten (dieblau24-Liveticker) - wir sprachen vor der Partie mit SVH-Trainer Heiko Baumgärtner. Der 34-Jährige war Jugend-Nationalspieler, bis ihn relativ früh eine Knieverletzung zum Karriereende zwang.

dieblaue24: Herr Baumgartner, Sie fordern mit Ihrem Klub SV Heimstetten in einem Testspiel die Löwen heraus: Gibt’s eine Vorgabe für Ihre Mannschaft?

HEIKO BAUMGÄRTNER: Wir wollen Spass haben und uns so gut wie möglich verkaufen. 1860 gewann in der letzten Woche mit 3:0 gegen Erstligist Ingolstadt. Wenn unsere Niederlage in diesem Bereich bleibt, dann haben wir Großartiges geleistet.

Welchen Eindruck haben Sie aktuell von den Löwen?

Leider stehen sie wieder im hinteren Bereich der Zweiten Liga - das ist natürlich enttäuschend. Was sie allerdings drauf haben, haben sie zu Beginn der Saison gezeigt, nur leider konnten sie diese Leistungen in der Folge nicht mehr kontinuierlich abrufen.

1860-Kapitän Stefan Aigner will nach seinem Innenbandriss im Knie gegen Ihr Team sein Comeback geben: Werden Sie Ihre Spieler darauf hinweisen, dass sie gegen ihn etwas vorsichtiger in den Zweikampf gehen sollen?

Es freut mich natürlich, dass ein so wichtiger Spieler wie Aigner endlich sein Comeback gibt und es ist natürlich zusätzlich schön, dass er ausgerechnet gegen uns feiert. Im Wettkampf ist es aber schwer, auf einen Spieler wie Aigner gesondert zu achten und dann möglicherweise zurückzuziehen.

Sie selbst haben früher in der Jugend auch für 1860 gespielt: Gibt es in Ihrer Mannschaft noch Sechziger oder nur noch Rote?

Stopp! Ich habe auch für den FC Bayern gespielt. Deswegen habe ich Sympathien für beide Vereine. Wie die Rollenverteilung bei uns im Team ist, das weiß ich nicht genau. Aber ich denke, dass der Großteil eher Rot ist (lacht).

Gibt es für Sie einen Lieblings-Löwen?

(überlegt): Meine Idole stammen noch aus einer anderen Zeit. Das waren Leute wie Pacult, Miller oder Nowak. Aus dem heutigen Team ist ein Stefan Aigner ganz weit vorne, weil er einfach immer für absoluten Einsatz und Wille steht - genau das sollte alle Löwenspieler auszeichnen.