VON OLIVER GRISS UND ULI WAGNER (FOTO)

Am Samstag war Noor Basha am schönen Attersee im Salzkammergut. Abschalten von der turbulentesten Saison seit 40 Jahren beim TSV 1860. Und der Investoren-Vertreter wird auch darüber nachgedacht haben, warum der Verein schon wieder einem Chaosklub gleicht. Dass der Verein mit neuen Investoren spricht, darüber kann Basha allerdings nur schmunzeln. “Das ist Unsinn. Hasan denkt nicht daran, seine Anteile zu verkaufen. Es hat auch nie ein Angebot gegeben”, sagte der 29-Jährige gegenüber dem “Münchner Merkur”.

Dass sein Cousin, der inzwischen 50 Millionen Euro in 1860 gepumpt hat, nicht zur finanziellen Groß-Offensive bläst, schiebt Basha auf die schlechte Außendarstellung des Klubs: ”Bei 1860 fehlen die Sicherheiten. Hasan glaubt an das Projekt, an die Marke, an das Potenzial. Aber wenn jemand richtig Geld investieren will, dann muss das Projekt solide, stabil sein. Das Problem ist: Bei Sechzig haben viele etwas zu sagen. Der Präsident spricht, der Verwaltungsrat spricht. Es gibt viele Einflüsse von außen. Wir sind einfach nicht Red Bull oder Hoffenheim oder Ingolstadt. Wie soll ein gutes Unternehmen funktionieren mit solch einer Atmosphäre?”

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