VON OLIVER GRISS

Ausgerechnet der Löwe, der 1966 als Kapitän die Meister-Schale in den Giesinger Himmel reckte, outet sich nicht als Freund des Grünwalder Stadions. “Der Umzug wäre eine Katastrophe”, erklärte Peter Grosser gegenüber dem “Münchner Merkur” und schiebt nach: “Ich habe ja Verständnis für die Freunde des Grünwalder Stadions, denen es zu verdanken ist, dass dieses Stadion überhaupt noch besteht. Auf der anderen Seite gehört 1860 in die Zweite Liga, mittelfristig sogar in die Erste. Das ist auch machbar. Es gibt da Beispiele von kleineren Vereinen wie Darmstadt oder Regensburg, die es uns vorgemacht haben. Das Grünwalder Stadion eignet sich jedoch überhaupt nicht, den Verein dorthin zu bringen, wo er hingehört.”

Die Löwen wollen zurück ins Grünwalder Stadion, auch weil sie in ihren Führungsgremien viele Mitglieder von den Freunden des “Sechzger Stadions” sitzen haben - Hasan Ismaik beispielsweise sieht bei 1860 “den Verein im Verein”.

Wie ein Verbleib in der Arena möglich ist? “Da muss man mit den Bayern reden. Die haben mit Sicherheit eine kleine moralische Verpflichtung. Die müssten die Sechziger eigentlich zwei Jahre umsonst in der Arena spielen lassen - wenn man daran denkt, wie günstig sie die 50 Prozent Anteile an der Allianz Arena von den Sechzigern bekommen haben”, meinte Grosser.

An der Säbener Straße heißt es, dass man den Löwen einen Spottpreis für die Miete angeboten hätte.

Warum sorgt der TSV 1860 in der Stadion-Frage nicht endlich für Transparenz?

Freuen Sie sich auf die Rückkehr ins Grünwalder Stadion?

Umfrage endete am 13.07.2017 12:00 Uhr

Nein, was soll ich in diesem Stadion? Willkommen in der Steinzeit!
62%

Ja, ein Traum geht in Erfüllung!
25%

Mir egal!
13%