VON OLIVER GRISS UND PHILIPPE RUIZ (FOTO)

Neuer Zündstoff an der Grünwalder Straße: Die Münchner Tageszeitung “tz” berichtet, dass die Gruppe “Unternehmer für 1860” in einem Rundschreiben schwer gegen Investor Hasan Ismaik gepestet haben soll. “Was unsere Führung da für einen Weg einschlägt, das ist mehr als nur bedenklich. Niemand in Fußballdeutschland will mit Sechzig mehr etwas zu tun haben”, wird die Gruppe zitiert. Mit Mitteln wie Presseboykott, Hausverboten und Entzug von Akkreditierungen haben man “all denen, die bei uns ein etabliertes Despotentum vermuten, gibt man Unmengen von Wasser auf die Mühlen.”

Was ist Ihre Meinung: Sind die Angriffe der Medien gegen 1860 gerechtfertigt?

Umfrage endete am 20.03.2017 16:00 Uhr

Nein, die Presse will 1860 bewusst schaden!
38% (2652)

Konstruktive Kritik ist ok, aber bitte keine reine Polemik!
37% (2577)

Ich sehe die Kritik der Medien durchaus vertretbar!
21% (1453)

Mir egal - für mich zählt nur das Sportliche!
5% (349)

Teilnehmer: 7031

Kurz nach der Veröffentlichung des Textes von tz-Reporter Ludwig Krammer kam postwendend die Richtigstellung der “Unternehmer von 1860”, der auch investoren-kritische (Ex)-Funktionäre wie der ehemalige Vize-Präsident Peter Helfer oder Verwaltungsrat Robert von Bennigsen angehören:

In der Vorabend-Ausgabe für den 07.03.2017 titelt die tz München: „Unternehmer für Sechzig üben harte Kritik an Ismaik & Co.“.
Hierzu teilen die Unternehmer für Sechzig e.V. wie folgt mit:

  • Die Aussage, es gäbe ein Rundschreiben der Unternehmer für Sechzig e.V. mit dem zitierten Inhalt, ist falsch.
  • Der Vereinigung der Unternehmer für Sechzig e.V. liegt es fern, jedwede vereinspolitische Position einzunehmen.
  • Sinn und Zweck der Unternehmer für Sechzig e.V. war und ist es, eine Plattform zu schaffen, um den TSV München von 1860 e.V. und seine Abteilungen mit gezielter Projektförderung unterstützen zu können. Diesen, aus unserer Sicht, richtigen Weg werden die Unternehmer für Sechzig e.V. weiterhin unbeirrt verfolgen.