VON OLIVER GRISS UND BERND FEIL (MIS-FOTO)

dieblaue24 wünscht allen Lesern, Freunden und Löwenfans schöne Feiertage.

Auch wenn’s schwer fällt, schaltet mal von unserem geliebten Chaosklub 1860 ab. Genießt die stillen Tage, beschenkt Euch reichlich. Und vergessen wir nicht denen Gutes zu tun, die es gerade am nötigsten haben, sei es durch eine Gabe, Zuwendung oder einfach nur Liebe.

Das Jahr 2016 war turbulent und spannend zugleich, wie wir es vom TSV 1860 seit einer Ewigkeit gewohnt sind. Besonders einer sorgte in den letzten Monaten dafür, dass wir weiterhin zu den besten 36 Klubs in Deutschland gehören: Daniel Bierofka, zweifelsohne das Löwen-Gesicht des Jahres. Der Ur-Löwe hat im Frühjahr als Interimstrainer mit drei Siegen in Serie den Grundstein für die Rettung am 33. Spieltag der Zweiten Liga gelegt. Diese Leistung ist nicht hoch genug zu bewerten.

Aber auch Präsident Peter Cassalette war wichtig für die bilateralen Verbindungen zwischen der Grünwalder Straße und Abu Dhabi, damit Hasan Ismaik nicht nur inzwischen omnipräsent bei 1860 ist, sondern auch investiert wie noch nie. Dass sich das hohe 18-Millionen-Budget derzeit trotzdem nicht in der Zweitliga-Tabelle widerspiegelt, liegt weder an Cassalette noch an Ismaik, sondern an einigen krassen Verfehlungen der ehemaligen sportlichen Kommandobrücke Thomas Eichin/Kosta Runjaic. Dass Ismaik deswegen zum Polter-Investor wurde, ist aufgrund der Vorfälle - auch wenn das seine Kritiker natürlich anders sehen - durchaus nachvollziehbar.

Mit der Verpflichtung des international erfahrenen Vitor Pereira und der Bereitstellung von 50 bis 100 Millionen Euro von Ismaik im neuen Jahr sind die Chancen gewachsen, dass der TSV 1860 seine schlimmste Zeit nun endgültig hinter sich hat. Dazu gehört allerdings auch, dass sich die Löwen nicht wieder selbst im Weg stehen, sondern Ismaik erstmals in fünfeinhalb Jahren Partnerschaft uneingeschränkt vertrauen sollten. Denn: Schlechter als in den letzten 13 Jahren (seit dem Aus des unvergessenen Karl-Heinz Wildmoser) kann man einen Großklub wie 1860 nicht führen.

Nun aber soll Sechzig mal ganz hinten stehen und die Familie und Freunde ganz vorne.

Wir danken Euch für die unglaubliche Treue und den gewaltigen Zuspruch, der für neue Rekordzahlen gesorgt hat. Das war für uns das ganze lange Jahr lang ein Fest. Bleibt uns gewogen!

Frohes Fest!

Die Redaktion